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Parthas Verlag Berlin - aktuelle Buchempfehlungen

cover: Wie Vergesellschaftung gelingt – Zum Stand der Debatte

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Deutsche Wohnen & Co enteignen (Hg.)

Wie Vergesellschaftung gelingt – Zum Stand der Debatte

 

>> Inhaltsverzeichnis

Am 26. September 2021 stimmte eine Mehrheit der Berliner:innen in einem Volksentscheid für die Vergesellschaftung von weit über 200.000 Wohnungen großer Immobilienkonzerne in der Hauptstadt. Das Ergebnis von 59,1 % Ja-Stimmen für den Vorschlag der Initiative Deutsche Wohnen & Co enteignen ist ein klares Votum, das es nun umzusetzen gilt. Aber wie?

Ein vergleichbares Unterfangen hat es in der Geschichte der Bundesrepublik noch nicht gegeben. Die Initiative Deutsche Wohnen & Co enteignen hat daher eigene Modelle zur Umsetzung entwickelt, Jurist:innen und andere Expert:innen haben diese Vorschläge kommentiert, amtliche Gutachten und Stellungnahmen kamen hinzu. Die vorliegende Sammlung von Beiträgen gibt einen Überblick über den Stand der Debatte.

Unstrittig ist dabei eines: Vergesellschaftung ist verfassungskonform – sie kann sich auf Artikel 15 des Grundgesetzes berufen. Offen ist allerdings die Ausgestaltung. Hier gibt es zahlreiche Fragen, die politische Entscheidungsträger:innen, aber auch die Expert:innenkommission des Berliner Senats und nicht zuletzt die Öffentlichkeit diskutieren müssen. Den Weg zu den Antworten ebnet dieser Sammelband.

>> Inhaltsverzechnis

 

 

296 Seiten,

14,8 x 21 cm,,

13 farbige Abbildungen

ISBN: 978-3-86964-130-0 | Preis: 20,00 €

cover: Nachhaltigkeit braucht Entschleunigung  braucht Grundein/auskommen ermöglicht  Entschleunigung ermöglicht Nachhaltigkeit

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Adrienne Goehler

Nachhaltigkeit braucht Entschleunigung braucht Grundein/auskommen ermöglicht Entschleunigung ermöglicht Nachhaltigkeit

 

Könnte ein Bedingungsloses Grundein/auskommen die Freiheit und Chancengleichheit eines jede(n) Einzelne(n) fördern und auf diese Weise die maßlose Beschleunigung unserer Zeit eindämmen und so dazu beitragen die begrenzten Ressourcen unserer Umwelt zu schonen?

Adrienne Goehler ist dieser und anderen brennenden Fragen unserer Gesellschaft zwei Jahre lang am Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung in Potsdam (IASS) nachgegangen. In diesem Buch, das die Ergebnisse ihrer Untersuchungen präsentiert, unternimmt sie mit ihren Gesprächspartner*innen eine Art Gedankenreise von der Forschung über die Politik bis hin zur Kunst, indem sie Menschen aus unterschiedlichsten gesellschaftlichen Winkeln in Essays, Interviews, Geschichten, Schaubildern und künstlerischen Interventionen zum Beziehungs-dreieck Nachhaltigkeit – Entschleunigung – Bedingungsloses Grundein/auskommen zu Wort kommen lässt. Einsichten aus der Welt der Finanzwirtschaft stehen neben Vorschlägen aus der Agrar- und Entwicklungspolitik und Direktiven der Klimawissenschaft und Ökologie. Künstlerische Initiativen widmen sich neben bereits erprobten Pilotprojekten den großen Fragen der Gegenwart: Was benötigen wir zu einem guten Leben und ist davon genügend für alle Erdenbewohner*innen vorhanden? Wie werden wir in Zukunft arbeiten und welchen Stellenwert wird hierbei die Erwerbsarbeit einnehmen? Wird es zu mehr Geschlechter-gerechtigkeit führen, wenn wir lernen, heute oft unbezahlte oder nur schlecht vergütete soziale Arbeit als gleichwertig mit anderer Arbeit wahrzunehmen? Wie finde ich eine sinnstiftende, lebensantreibende Aufgabe? Und last but not least: Kann mit der Einführung eines Bedingungslosen Grundein/auskommens, im Sinne eines universellen Menschenrechts, ein Paradigmenwechsel eingeleitet werden, der uns den 17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen näher bringt? Das Buch öffnet den Blick für die Möglichkeiten und Widersprüche unseres aktuellen Handelns. Innerhalb der Grundeinkommensbewegung kann es zugleich als ein Querschnitt  der gegenwärtigen Diskussion betrachtet werden, da es alle wesentlichen Aspekte der Debatte durch vernetztes Denken und Handeln miteinander verschmelzen lässt. Vor allem aber ist es ein leidenschaftlicher Weckruf: Wir müssen mit erstarrten Denk- und Handlungsmustern zu brechen, um unserer Zukunft mehr Wissensdrang und Bewegungsfreiheit zu schenken!

 

mit Beiträgen von

Elke Schmitter, Christian Lahr, Caroline Teti, Christine von Weizsäcker, Allora & Calzadilla, Thomas Jorberg, Felix Kostrzewa, Schwester Josefa Thusbaß, Grace Kageni Mbungu, Martin Röthel, Rebecca Panian, Erich Fromm, Sarath Dervala, Dominik Renner, Charles Bukowski, Johann Lorbeer, Peter Thoma, Jacques Attali, Hermann Lotze-Campen, Barbara Adam, Hartmut Rosa, Maheba Goedeke Tort, Teresa Erbach, Nadja Borowic, Barbara Göger, Thiago Pinto Barbosa, Ingrid Egger, Wolfgang Strengmann-Kuhn, Sabine Soeder, Marie-Louise Zeller, Maria Reinisch, Daniela Setton, Jochen Siebel, Amelie Deuflhard, Uwe Schneidewind, Cornelia Hinterschuster, Svenja Paulsen, Martina Bergmann, Christoph Becker, Stephanie Bothor, Martin Clausen, Margrit Kennedy, Anna-Sophie Brüning, Johannes Stüttgen, Andrea Baier, Adelheid Biesecker, Daniela Gottschlich, Andreas Rost, Christian Felber, Silke Helfrich, Karolina Iwa, Patricia Nanz, Lukas Kübler, Barbara Adam und John Schellnhuber

 

356 Seiten,  Broschur

17 x 24 cm

 

ISBN: 978-3-86964-125-6 | Preis: 18,00 €

cover: Künstlerreisen nach Italien

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Volker Plagemann

Künstlerreisen nach Italien

 

„Die Künstlerreise nach Italien und auch die Grand Tour, jene Kavaliersreise der Aristokraten, Gelehrten und schließlich Bürger – in deren Zusammenhang auch Goethes Reise steht –, kann erst in allen Dimensionen gesehen werden, wenn man sie als gesamteuropäisches Phänomen erkennt und betrachtet.“

Angefangen bei Meister Bertrams Pilgerfahrt im Jahr 1390 bis hin zu den Künstlern der Académie de France im Rom des 17. Jahrhunderts beschreibt Volker Plagemann über 340 Lebenswege europäischer Künstler und deren leitende Motive. Eingebettet sind die biografischen Abrisse in Ausführungen zur Kunstgeschichte und zur Kulturpolitik zahlreicher italienischer und europäischer Auftraggeber.

Dabei geht Volker Plagemann der Individualität der Lebensumstände der Künstler nach und spiegelt diese in den für die jeweilige Zeit üblichen Gepflogenheiten. So gelingt es ihm einzigartige Verknüpfungen über Regionen, Gesellschaften und Zeiten hinweg herzustellen.  Der Autor schafft es, ein großes Geflecht aus Politik, sozialen Umständen, Kunsttheorie, Wissen und Wissensverbreitung so zu entwirren, dass die kulturelle Ausrichtung auf Rom, die seit der Antike besteht, chronologisch nachvollziehbar wird. So wird eindrucksvoll belegt, dass die Kunstgeschichte unseres Kontinents durch vielfältigen Austausch und wechselseitige Inspiration spätestens ab dem 13. Jahrhundert als gesamteuropäische Kunst- und Kulturgeschichte verstanden werden muss.

Volker Plagemann nannte dieses Forschungsprojekt sein „Alterswerk“, doch es ist eine über Jahrzehnte andauernde Recherche, die uns diesen außergewöhnlichen Einblick in die Vergangenheit ermöglicht.

 

536 Seiten,

17 x 24 cm,

236 farbige Abbildungen

ISBN: 978-3-86964-123-2 | Preis: 40,00 €

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News, Termine:

01.08.2022

Wie Vergesellschaftung gelingt

Erstverkaufstag
Topaktuelle Neuerscheinung

Deutsche Wohnen & Co enteignen (Hg.): "Wie Vergesellschaftung gelingt"