Parthas Verlag, Berlin, Deutschland

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Suze Rotolo

Als sich die Zeiten zu ändern begannen

Erinnerungen an Greenwich Village in den Sechzigern

 

"... das Buch jedoch, kann mehr. Die Beziehung zu dem späteren Superstar ist zwar sein Kern, Rotolo führt uns aber weit darüber und über die Grenzen des Village hinaus... lesenswert ist ihre Erinnerung gerade, weil sie ohne spätere Abrechnung auskommt."

Standard Wien

 

"Rotolos Spurensuche ist kein sensationeller Wurf mit überraschenden Details über young Bob, aber ein weiteres, wunderbar unverstelltes Kapitel über den Vorabend der Kulturrevolution in den sechziger Jahren, eine schöne Ergänzung zu Dylans "Chronicles"."

taz

 

"Als sich die Zeiten zu ändern begannen" ist kein Bericht über ein paar Jahre an der Seite einer Legende, auch keine Pop-Geschichtsstunde. Es ist ein Buch über eine Jugend, über Ideale und die Suche nach einer eigenen Identität... Doch Dylan ist nur eine von vielen beeindruckenden Figuren in diesem Buch.

Das Buch ist das bunte Panotikum einer Ära, Dylans surrealem Song "Desolation Road" oft nicht unähnlich!

Rolling Stone

 

"Suze Rotolo erzählt lebendig und anschaulich aus einer vergangenen Zeit, ohne in Sentimentalitäten abzugleiten. Es ist ein Buch über die Suche nach sich selbst geworden und zugleich ein Nachruf auf ihre eigene Jugend. Eine persönliche Musik- und Kulturgeschichte, die wie eine kleine Zeitreise wirkt - wunderbar!"

aviva-berlin

 

"Wie diese Szene damals lebte, in den heißen 60ern in New York, wie das Leben mit einem wie Dylan sich aus der Nähe anfühlte, mitsamt dem frischen Ruhm, den vielen selbsternannten Freunden, das ist hier - manchmal etwas zu detailfreudig - nachzulesen, fast vierhundert Seiten über das Lebensgefühl einer ganzen Generation."

rbb

 

"Suze Rotolos Leben verläuft  nach  der durch einen längeren Studienaufenthalt in Italien forcierten Trennung vom inzwischen zum Star avancierten Dylan weniger  spektakulär und öffentlich, bietet aber durchaus erhellende  (und unterhaltsame) Anekdoten, wie ihre Schilderung einer  abenteuerlichen Reise nach Kuba, mit der sie einen Boykott der US-Regierung unterläuft."

Deutschlandradio Kultur

 

"Viele Musiker und Persönlichkeiten der Green Village-Boheme wie Bruce Langhorne, Carolyn Hester  und das Ehepaar lan und Sylvia Tyson werden in diesen Geschichten wieder so lebendig wie die "Szene" von Clubs wie Gerde's Folk City und dem Gaslight, Cafe Wah und Village Gate. Deren Niedergang wird ähnlich unbarmherzig beschrieben wie das Ende dieser Liebe."

Stereo

 

"Suze Rotolos Buch ist eine Offenbarung. Es ist eine Ode an die Liebe, das Bekenntnis einer starken Frau zu ihrem selbstbestimmten Leben. Und es ist die authentische Erinnerung an eine wilde Zeit, in der sich Kunst und Politik zu durchmischen begannen."

Vorwärts 

 

"Als sich die Zeiten zu ändern begannen", von Paul Lukas auf der Basis der Originalausgabe von 2008 ebenso schlank wie anschaulich übersetzt, der den Leser von Kapitel zu Kapitel automatisch mitzieht, ihn nicht aussteigen lässt, erklärt sich Dank der immer wieder hergestellten Nähe zur Kunst der sechziger Jahre."

Informationsdienst Kunst

 

"Es ist ein sehr liebevoller Blick, den Suze Rotolo in – Als sich die Zeiten zu ändern begannen – auf ihren Jugendfreund Bob Dylan wirft (...). Sie beschreibt diskret, wie sie ihm half sein Erscheinungsbild zu ändern. Sie begleitete den Werdegang dieses anfangs schüchternen jungen Mannes, zu einem Mann, den man schon bald auch weit über die Stadtgrenzen New Yorks hinaus kennen wird."

düsseldorf guide

 

"Als die Zeiten sich zu ändern begannen" heißt die Chronik der frühen Jahre, die Suze Rotolo fast 50 Jahre später zu Papier gebracht hat, wohl auch, um ihre eigene Geschichte vor der erdrückenden Legende zu retten. Gut drei Jahre lebte sie mit dem nervösen Poeten zusammen. Für Susan Rotolo war es überfällig, endlich aus dem berühmten Freewheelin´-Cover herauszutreten.

Das kleine Glück dieser Erinnerungen besteht in der Weigerung Rotolos, nachträgliche Intimität zu verheißen. Die Gewissheit, dabei gewesen zu sein, als alles begann, hat sie davor bewahrt, dylanologisches Futter zu liefern. Wer in welcher Liedzeile gemeint sein könnte und warum, hat Rotolo kaum interessiert. Es ist vielmehr ein aufrichtiges Erinnerungsbuch über das New Yorker Künstlerviertel Greenwich Village dabei herausgekommen, wo die Mieten billig und die Klubs lange geöffnet waren. Dylan und Rotolo bevölkerten dieses Boheme-Quartier mehr als dass sie es dominierten. Aber wenn man sich Fotos ansieht, die der spätere Starfototgraf Richard Avedon von Bob Dylan zwischen 1962 und 1965 gemacht hat, dann wird spürbar, wie rasend sich der Zeitgeist entwickelte. The slow one now will later be fast.

Suze Rotolos Greenwich-Porträt ist dagegen ein Entschleunigungsprogramm, in das sie souverän ihre eigene Geschichte einträgt (...) Sie schildert die Greenwich-Jahre als einen Karneval der Eitelkeiten und Namen. Heldenkult betreibt sie aber nicht, und der Rückblick auf ihre frühe und letztlich gescheiterte Liebe ist keine nachgetragene Abrechnung."

Frankfurter Rundschau

 

"Als Suze Rotolo vor knapp zwei Jahren ihre Memoiren veröffentlichte, war das für viele Dylan-Fans ein großes Ereignis: Niemand stand Dylan in seiner frühen New Yorker Zeit näher als diese junge Frau aus einer linken Familie, die auf dem Cover des Album The Freewheelin’ Bob Dylan so ungemein sympathisch lächelt und sich an ihren frierenden Freund schmiegt.

Rotolos Buch – A Freewheelin’ Time – erwies sich jedoch nicht nur im Hinblick auf Bob Dylan als ausgesprochen interesssant und lehrreich. Rotolo zeichnet ein prägnantes Bild der Künstlerszene von Greenwich Village, wo Anfang der Sechziger viele gegenkulturelle Ideen ausprobiert wurden, die bald darauf um die Welt gingen. Bewegend sind außerdem die Passagen, in denen sie ihre eigene Verletzlichkeit schildert, ihre politischen Ideale und ihre Scheu vor der Glitzerwelt des Pop, die mit Dylans Erfolg Einzug in der Folkszene hielt.

Jetzt ist Suze Rotolos Buch auch auf Deutsch erschienen."

Aus dem Interview mit Suze Rotolo "Ich wollte nicht Bobbys Puppe sein."

Süddeutsche Zeitung Magazin

 

"Ja, er ist es. Das Foto auf dem Buchumschlag war 1963 schon die Vorlage für das Platten-Cover seines zweiten Albums "The Freewheelin' Bob Dylan". Und die junge Frau, die sich so liebevoll an ihn schmiegt, heißt Suze Rotolo. Sie hat jetzt ihre Erinnerungen niedergeschrieben, und obwohl Bob Dylan ein "Elefant" gewesen sei, steht ihr eigenes Leben doch im Vordergrund. (...)

Suze Rotolos Eltern waren Kinder italienischer Einwanderer und Kommunisten. So erlebte sie ethnische, religiöse und soziale Konflikte früh am eigenen Leib. Als Baby wurde sie von ihren Eltern streng bewacht, nachdem die Großeltern ihre ältere Schwester entführt hatten und taufen ließen. Suze Rotolo hat sich gegenüber all dem früh emanzipiert. Selbst gegenüber dem Elefanten Dylan, der eine Tages wieder seiner Wege zog. Ein faszinierendes Buch einer bemerkenswerten Frau über eine Zeit, als alles veränderbar schien."

Spiegel Online

 

"Suze Rotolo, die heute als Künstlerin in Greenwich Village lebt, beschreibt nun in „Als sich die Zeiten zu ändern begannen“ die gemeinsame Zeit mit Bob Dylan. Es sind liebevolle und doch kritische Erinnerungen an die frühen 60er Jahre, als der Rockpoet Dylan langsam zur Symbolfigur der Protestbewegung wurde.
Dabei geht es der Autorin nicht nur um reine Fakten sondern um die emotionale Wahrheit. Insgesamt eine sehr kenntnisreiche Darstellung, der man bei aller Sachlichkeit, die Liebe zu den wilden Jahren, zur Musik und natürlich zu Bob Dylan anmerkt. Ein Buch von großer Vertrautheit und Nähe."

Manfred Orlick für buchinformationen.de

 

Als sich die Zeiten zu ändern begannen

 

Aus dem Englischen von Paul Lukas
376 Seiten,

mit 78 s/w-Abbildungen,
Hardcover, Schutzumschlag,

12,5 x 20,5 cm

ISBN: 978-3-86964-018-1

Preis: 24,00 €

 

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