Dino Heicker (Hg.)
Francis Bacon – Ein Malerleben in Texten und Interviews
Lesebuch zum 100. Geburtstag
"Er hatte Recht, als er sagte: "Im Grunde mag ja niemand meine Bilder." Sein monströses Werk erweckt tatsächlich eher Bewunderung als Sympathie - dennoch ist trotz aller Kritik inzwischen die Heiligsprechung von Francis Bacon vollzogen und er wird als der größte , "härteste und lyrischste" englische Maler seit J.W.M. Turner gefeiert."
Siegessäule
"Dino Heicker hat wichtige Texte aus über 50 Jahren versammelt, Hymnisches und Kritisches, zutiefst Emotionales und kühl Analysierendes. Verblüffende Entdeckungen sind dabei […]. Nachgezeichnet wird das tieftraurige und gleichermaßen euphorische Leben eines begnadeten, akribischen und zugleich maßlosen Malers, der mit seinen gleichsam zusammengeschlagenen Porträts, den verknoteten Leibern und apokalyptischen Triptychen ein einzigartiges, verstörendes Oevre schuf."
Bonner Generalanzeiger
"Kunst, das führt Bacon vor, ist eine Lüge, die uns die Warheit begreifen lehrt."
Berliner Zeitung
"... Und so versammelt sein Geburtstagsbuch Texte der wichtigsten Bacon-Kenner und Bacon-Forscher, die im Rückblick oder gleich nach einem Besuch bei diesem exzentrischen Maler ihre Erlebnisse aufgeschrieben haben. Ein exklusiverer Geburtstagsstrauß wird selten verteilt."
Welt online
"Der Berliner Parthas Verlag erhellt Bacon in einem kleinen, empfehlenswerten Buch, das neben berühmten Essays etwa von Arnold Gehlen, Gilles Deleuze oder Michel Leiris (den Bacon porträtierte) ein fabelhaftes, hier erstmals übersetztes Interview der Schriftstellerin Marguerite Duras mit dem Maler aus dem Jahr 1971 enthält. Wie sonst nur in seinen früher schon publizierten Gesprächen mit dem Kritiker und Vertrauten David Sylvester beschreibt Bacon darin fast neurologisch präzise das Geheimnis künstlerisch reflektierter Spontanität."
tagesspiegel
"Nervöse Gesten – Welch ein Gespräch! Sie: "Ist das ,Glück zu malen' eine genauso dämliche Vorstellung wie das ,Glück zu schreiben'?" Er: "Ja, genauso dämlich." Sie: "Fühlen Sie sich in Lebensgefahr, wenn Sie malen?" Er: "Ich werde dann sehr nervös. Wussten Sie, dass Ingres, bevor er ein Bild zu malen begann, stundenlang weinte?" Sie: "Goya ist übernatürlich." Er: "Nicht unbedingt."
Ein schöner Beitrag zum bevorstehenden 100. Geburtstag des 1992 verstorbenen Künstlers."
Frankfurter Allgemeine Zeitung

336 Seiten,
Hardcover,
Schutzumschlag,
12,5 x 20,5 cm
ISBN: 978-3-86964-010-5
Preis: 24,00 €
» Pressestimmen
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