Parthas Verlag, Berlin, Deutschland

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D. Holland-Moritz (Hg.), Gabriela Wachter (Hg.)

war jewesen

West-Berlin 1961–1989

 

"Dass in Berlin, der zusammenwachsenden Metropole, die Zugereisten frei durch die Stadt streifen und die Ureinwohner in beiden Stadthälften noch immer Grenzen fühlen, hängt mit dem ganz eigenen Lebensgefühl zusammen, das sich im Insel- Biotop entwickeln konnte, das für viele Berliner ihre Jugenderinnerungen ausmacht. „War jewesen“ ist durch seine Zusammenstellung ein vielseitiger Rückblick auf 28 spannende Jahre. Und es ist ein literarisches Lesebuch mit vielen Dokumenten und sehr gegensätzlichen Fotografien."

Berliner Stimme

 

"Vieles, was Außenstehende am (wieder)vereinten Berlin fasziniert oder irritiert, hat seine Wurzeln im eigentümlichen Flair der Mauerstadt. Wer dieser Zeit nachspüren möchte, sollte "War jewesen" lesen!"

handwerk 

 

"Nicht nur für die DDR war es das Ende, das durch den der Fall der Mauer im November 1989 eingeläutet wurde. Auch für West-Berlin, die Frontstadt, die Insel im roten Meer, begannen in der folgenden Zeit die letzten Monate. Das Jubiläumsjahr 2009 brachte so naturgemäß nicht nur Erinnerungen an die friedliche Revolution, sondern auch einiges an Erlebnisberichten und Dokumenten, an literarischen und essayistischen Zeugnissen aus der ummauerten Stadt. Zwischen 1961 und 1989 bot dieses West-Berlin einen einzigartigen politischen und soziokulturellen Raum, der für die einen, besonders die von außen, als tragisch und bemitleidenswert, für die anderen aber als einzig lebenswerter Ort erschien."

Literaturkritik.de

 

"Ja, so hat sich´s angefühlt, dieses West-Berlin, zwischen Hans Rosenthal, Brigitte Mira und Fritz Teufel. Man wird sentimental beim Lesen und schüttelt verwundert den Kopf, man hat so viel vergessen – hier steht´s nochmal drin. Und für die Jüngeren: Mal nachlesen, denn: So war es auch."

radioBERLIN 88,8

 

“Gerade feierte man den Fall der Mauer, aber war das nicht auch der Untergang West-Berlins? "War jewesen", ein umfangreicher Text- und Bildband, erinnert an die große Ära einer Stadthälfte, die sich als Nabel der deutschen Kunst- und Partywelt verstand. West-Berlin, das Fenster zur Welt, war spaßig und spießig, gemütlich und exotisch, eine "biedermeierliche Idylle" vor dem Hintergrund eines "drohenden Atomkriegs" (Horst Bosetzky). Die Stadt der Flohmärkte und des KaDeWe, der Laubenpieper und der Nachtwandler, der Glücksritter und Desperados.
Mit dem Ende der besonderen politischen Einheit West-Berlin hat sich auch der West-Berliner aus der Geschichte verabschiedet, eine besondere Spezies von Mensch, der alles versteht und fast alles verzeiht. Der opulente Text- und Bildband lässt diese Ära nun wieder auferstehen, in zahlreichen Reminiszenzen und Porträts."

spiegel online

 

"In diesem Jahr sind einige Bücher über West-Berlin erschienen. Besonders empfehlenswert ist “War jewesen. West-Berlin 1961-98” von Gabriela Wachter mit Texten von u.a. Ingeborg Bachmann, Walter Höller und Horst Bosetzky. Der Band wirft einen ironischen Blick zurück auf das ganz besondere Lebensgefühl in der ummauerten Stadt."

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

 

"... Der Traum ist in Erfüllung gegangen. Die Insel West-Berlin ist wieder Festland. Doch wie es nun mal ist mit erfüllten Wünschen: Man sehnt sich immer nach dem, was man nicht hat. Diese Sehnsucht atmet das Buch."

vorwärts.de

 

"Der Sammelband ist nicht nur ein Muss für ehemalige West-BerlinerInnen mit Heimwehgefühlen, sondern auch eine spannende Lektüre für alle, die sich an damalige Zeiten nicht mehr erinnern können. Als Anregung dazu, bisher noch nie gesehene Ecken des alten Westens zu entdecken, eignen sich auch die Fotos bekannter Bauwerke und muffiger Eckkneipen hervorragend."

Aviva

 

war jewesen

 

472 Seiten,

mit 60 meist farbigen Abbildungen und Facsimiles

Hardcover,

Schutzumschlag,

12,5 x 20,5 cm

 

ISBN: 978-3-86964-014-3

Preis: 24,00 €

 

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