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Nicola Di Mauro

Die Normannen – Eroberer aus dem Norden

 

Im 8. und 9. Jahrhundert brechen die Bewohner des heutigen Dänemarks, Norwegens und Schwedens – von den Zeitgenossen Nordmänner, Wikinger, Waräger, Rusi oder auch einfach Seeräuber und Heiden genannt – immer wieder zu Beutezügen auf. Das wenig fruchtbare Land in ihrer Heimat bewegt sie wohl dazu, sich ab der Wende zum 10. Jahrhundert fest in neuen Gebieten anzusiedeln. 911 verleiht der Frankenherrscher Karl III. dem norwegischen Wikingerführer Rollo ein Gebiet im Norden seines Reiches als Lehen: Es entsteht das Herzogtum Normandie. 1016 erobert der dänische König Knut der Große England. Aus Schweden stammen die Normannen, die über das verzweigte Flussnetz Osteuropas bis nach Konstantinopel vordringen und sich im Lauf der Zeit in den Orten entlang ihrer Routen niederlassen. Schließlich bringen Normannen im 11. Jahrhundert Teile Süditaliens und Siziliens unter ihre Herrschaft. In fünf Kapiteln stellt das Buch anschaulich die Ausbreitung der Normannen über ganz Europa dar. Es informiert über ihr erstaunliches Anpassungsvermögen an die Kultur der eroberten Gebiete, über ihren weitreichenden Einfluss auf die mittelalterliche Kunst, Architektur und Politik und über ihre Bedeutung für die Verbreitung des Christentums.

Paperback,

13,0 x 19,0 cm,

128 Seiten,

durchgehend farbig illustriert,

ISBN: 978-3-86601-494-7

Preis: 9,80 €

 

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