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Parthas Verlag Berlin - aktuelle Buchempfehlungen
Federica Tozzi
Die Kunst des Genießens
Federica Tozzi beschäftigt sich seit Mitte der 1980er-Jahre mit der Kunst der Alten Meister. Ihr neues Buch widmet sie nun den berühmtesten Stillleben und Natura-Morta-Darstellungen der Kunstgeschichte. Beginnend mit den Wandmalereien pompejanischer Geschäfte folgt sie dem Genre bis in die Tage der Impressionisten und der Kunst des frühen 20. Jahrhunderts. Während die boomenden Häfen der Niederlande im 17. Jahrhundert Waren aus allen Erdteilen auf die Tische der wohlhabenden Auftraggeber der flämischen Meister brachten, stand der Pariser Boheme häufig nur ein Stück Brot, etwas Obst oder auch nur eine leere
Flasche Wein Modell. Doch dieses Buch ist mehr als ein Kunstbuch, denn die Autorin kombiniert die Meisterwerke der Malerei mit köstlichen Rezepten der traditionellen Mittelmeer-Küche sowie leichten modernen Kreationen. Dabei lässt sie sich in der Auswahl der Rezepte von einzelnen Zutaten, die sie auf den Gemälden der Künstler entdeckt hat, inspirieren.
160 Seiten, durchgängig vierfarbige AbbildungenHardcover mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-86964-063-1 | Preis: 19,90 €
Roswitha Mair
Handwerk und Avantgarde
Roswitha Mairs Biografie erschließt Leben und Werk einer der bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Sophie Taeuber-Arp (1889–1943), geboren in Davos, lernte Teppiche zu weben an der École des arts decoratifs in St. Gallen, studierte Ausdruckstanz bei Rudolf Laban und tanzte später mit Mary Wigman auf dem Monte Verità und bei den Dadaisten im Zürcher Cabaret Voltaire. Sie unterrichtete viele Jahre an einer Kunstgewerbeschule, sie entwarf Innendekorationen und betätigte sich als Architektin. Sie beschäftigte sich in ihrer Malerei auf vielfältige Weise mit der Komposition von Form und Farbe und gab eigene Zeitschriften heraus. Als Vertreterin der Konkreten Kunst bewegte sie sich still unter ihren Künstlerzeitgenossen (darunter so unterschiedliche Charaktere wie Hugo Ball, Emmy Hennings, Tristan Tzara, Claire und Yvan Goll, Max Ernst, Piet Mondrian, Theo van Doesburg, Kurt Schwitters, Hannah Hoech, Paul und Gala Éluard, Salvador Dalí, Robert und Sonja Delaunay, Joan Miró und Marcel Duchamp oder Max Bill) und war doch stets sehr präsent. Und sie lebte an der Seite eines anderen Künstlers, der ohne sie nicht konnte und wollte, Hans Arp. Mit dem Thema Nationalsozialismus setzt die Bioraphie außerdem einen wichtigen Schwerpunkt, der in anderen Publikationen über die Künstlerin fehlt.
344 Seiten, mit ca. 60 s/w- und 16 farbigen Abbildungen,
Hardcover mit Schutzumschlag,
12,5 x 20,5 cm
ISBN: 978-3-86964-047-1 | Preis: 24,00 €
Andreas von Klewitz
Carl Chun, die Valdivia und die Entdeckung der Tiefsee
Carl Chuns »Aus den Tiefen des Weltmeeres« gehört zu den beeindruckendsten Werken deutscher Wissenschafts- und Expeditionsgeschichte. Insgesamt zweimal aufgelegt (1900 und 1903), ist es mehr als nur ein farbenfroher Reisebericht aus der Zeit Kaiser Wilhelms II. Es handelt von einem Unternehmen, das seinerzeit einen besonderen Stellenwert gehabt haben dürfte, weil Deutschland als spät berufene Kolonialmacht nach einem Prestigeausgleich auf internationalem Parkett suchte. Entsprechend großzügig wurde Chuns Expedition – die erste deutsche Tiefseeexpedition überhaupt – ausgestattet. Am 31. Juli 1898 wurde das Unternehmen schließlich in Gang gesetzt; es führte die Teilnehmer an Bord der Valdivia vom Atlantik bis in den Indischen Ozean und von den Küsten Afrikas bis in die Antarktis. Unterwegs wurde an zahlreichen Stationen haltgemacht.
Das vorliegende Buch ist eine Nacherzählung. Es erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern möchte in erster Linie eine Hommage an die Gesamtleistung der Expeditionsteilnehmer sein. In diesem Sinne wurde auf Fachterminologie weitgehend verzichtet und – der Chronologie der Ereignisse folgend – das Erlebnis Expedition in den Vordergrund gestellt. Übrigens ganz im Sinne der Auftraggeber, denn als Chun nach seiner Rückkehr mit Vertretern des Innen- und Kultusministeriums zusammentraf, wurde er aufgefordert, die Forschungsreise für einen größeren Leserkreis zusammenzufassen.
Der Bericht wird ergänzt durch fantastische naturkundliche Zeichnungen und historische Fotografien.
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Die Valdivia-Expedition war die erste groß angelegte deutsche Expedition zur Erforschung der Tiefsee. Ihr Initiator und wissenschaftlicher Leiter war der Zoologe Carl Chun. Das Forschungsschiff Valdivia, ein für die Expedition umgerüsteter Dampfer der Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt-Actien-Gesellschaft (HAPAG), stach am 31. Juli 1898 in See und kehrte am 1. Mai 1899 von seiner Reise, die es über 32.000 Seemeilen durch den Atlantischen und den Indischen Ozean geführt hatte, nach Hamburg zurück. Neben umfangreichen Tiefenlotungen war das Sammeln von biologischen Proben das Hauptziel der Unter-nehmung. Die Ausbeute war so überwältigend, dass die Herausgabe des wissenschaftlichen Berichts in 24 Bänden erst 1940 abgeschlossen war.
216 Seiten, mit ca. 100 s/w- und 16 farbigen Abbildungen,
Hardcover, Leinen, 17,5 x 24,7 cm
ISBN: 978-3-86964-071-6 | Preis: 34,80 €
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Das Buch vom Böhmischen Dorf - Ocka Caremi, Gaëlle de Radiguès
Mitmachbuch Berlin
News, Termine:
14.05.2013
Ausstellungsprojekt "Warum Menschen ihre Religion wechseln"
Ein Ausstellungsprojekt des Jüdischen Museums Hohenems beleuchtet Motive, Rituale und Konsequenzen religiöser Konversionen.
Nächste Termine:
- Jüdisches Museum Frankfurt a. M.: 14. Mai – 1. September 2013
- Jüdisches Museum München: Oktober 2013 – Februar 2014




