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Parthas Verlag Berlin - aktuelle Buchempfehlungen

cover: Erinnerungen eines Kunsthändlers

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Ambroise Vollard

Erinnerungen eines Kunsthändlers

 

Der Galerist Ambroise Vollard (1866–1939) stieg zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu einer der führenden Persönlichkeiten im Pariser Kunsthandel auf. Maßgeblich förderte er die Kunst der Avantgarde: Als einer der ersten organisierte er Einzelausstellungen von Cézanne, van Gogh und Matisse, er präsentierte Werke der »Nabis« und unterstützte junge Maler wie Derain und Rouault. In seinen Memoiren schildert er nicht nur seinen Werdegang, sondern lässt uns teilhaben an seinen Erlebnissen mit zahlreichen Malern, Sammlern und Literaten seiner Zeit. Unterhaltsam legt er deren Ansichten und Marotten offen und gewährt zugleich einen kenntnisreichen Einblick in die Entwicklung der modernen Malerei. Große Ambitionen bewies er zudem als Verleger und Autor. Künstler wie Bonnard, Renoir und Toulouse-Lautrec illustrierten seine Ausgaben und machten sie zu Schmuckstücken der Buchgestaltung.

 

»Was für ein schöner Beruf, Kunsthändler zu sein und sein Leben inmitten solcher Herrlichkeiten zu verbringen.« – Ambroise Vollard

 

Ausstellungshinweis:

 

26. September 2014 – 18. Januar 2015: »Manet, Cézanne, van Gogh – aus aller Welt zu Gast«, Ausstellung der Kunsthalle Mannheim, Friedrichsplatz 4, 68165 Mannheim

 

8. November 2014 – 1. Februar 2015: »Degas. Klassik und Experiment«, Einzelausstellung der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe, Hans-Thoma-Straße 2–6, 76133 Karlsruhe

 

Jetzt lieferbar!

 

296 Seiten, mit 23 s/w-Abbildungen und einem Farbteil, Halbleineneinband, 15,5 x 24,5 cm

 

ISBN: 978-3-86964-089-1 | Preis: 29,00 €

cover: Die Ottonen und das Konzept eines vereinten Europa

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Robert F. Barkowski

Die Ottonen und das Konzept eines vereinten Europa

 

Die Epoche der Ottonen (919–1024 n. Chr.) wurde von herausragenden Persönlichkeiten geprägt, die sich mit hohem Einsatz darum bemühten, Staatsgebilde zu konstruieren, die mit einer zentralen Macht eine politische, administrative, kulturelle und religiöse Einheit garantieren konnten: Alfred der Große, Hugo Capet, Harald Blauzahn, Mieszko I. und sein Sohn Bolesław I. Chrobry, Stefan I., die Großfürsten in Russland und die Ottonen.

Die Ottonen schufen ein viele Völker vereinendes Reich. Die Dynastie wurde nach dem ersten Kaiser dieses Geschlechts, Otto dem Großen, benannt und endete mit dem Urenkel Heinrichs I., Otto III., der keine Nachkommen hinterließ. Auf ihn folgte Heinrich II., der kein Ottone war, aber als Urenkel Heinrichs I. ein Liudolfinger. Die ottonische Epoche erlebte neben der geopolitischen Konsolidierung Europas vor allem eine Blüte der Künste und Wissenschaft. Die Geschichte der Ottonen, ihre Taten, ihr Wirken und ihre Hinterlassenschaft wurden im 19. Jahrhundert von nationalistischen Romantikern und im 20. Jahrhundert von den Nationalsozialisten ausgeschlachtet und ungeachtet der historischen Fakten und Tatsachen für ihre jeweiligen Zwecke manipuliert.

Heute, 1000 Jahre später, sind die Europäer wieder dabei, sich zu organisieren. Europas Völker suchen nach einer Einheit, nach einer engeren wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Verbindung – und ein Blick zurück in die ottonische Epoche zeigt, wie einst ein Staatenbund ohne nationale Dominanz und ökonomische Arroganz gebildet wurde.

 

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144 Seiten, durchgehend farbig illustriert, Paperback, 13,0 x 19,0 cm

ISBN: 978-3-86964-073-0 | Preis: 12,80 €

cover: Auf den Spuren versunkener Kulturen

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Brian Fagan (Hg.)

Auf den Spuren versunkener Kulturen

 

Die Menschen des Mittelalters wussten so gut wie nichts über ihre Vorfahren, erst im 19. Jahrhundert begannen wir uns eine detailliertere Vorstellung von der langen Geschichte der Menschheit zu machen. Doch wer waren diese emsigen Forscher und Abenteurer, die uns die Augen über unsere Vergangenheit öffneten und den Ursprung aller Menschen in Afrika verorteten? Dieser prächtig ausgestattete Bildband beleuchtet das Leben und Wirken von 70 herausragenden Archäologen, die in vielfältiger Weise zu unserem heutigen Wissen über 2,5 Millionen Jahre Menschheitsgeschichte beigetragen haben. Die Entzifferung der ägyptischen Hieroglyphen durch Champollion, Heinrich und Sophia Schliemanns Ausgrabungen in Troja oder auch Howard Carters Entdeckung des Tutanchamun-Grabs gehören zu den berühmtesten in diesem Buch vorgestellten Entdeckungen.

Von renommierten Wissenschaftsautoren in aufschlussreicher und auch für Laien verständlicher Art und Weise verfasst, erzählen die Porträts von bahnbrechenden Pionierleistungen und abenteuerlichen Entdeckungsreisen um die ganze Welt. Die mitunter recht abgelegenen Fundorte und ihr archaischer Zauber werden mittes zahlreicher Abbildungen und historischer Aufnahmen veranschaulicht. So entsteht ein umfassendes Panorama der Geschichte der Archäologie, das dem Leser sowohl einen Eindruck vom wissenschaftlichen Fortschritt als auch von der Faszination für die frühen Hochkulturen vermittelt.

 

Jetzt lieferbar!

 

Aus dem Englischen von Dominik Fehrmann, 304 Seiten, mit ca. 200 meist farbigen Abbildungen, Hardcover mit Schutzumschlag, 19,5 x 25,5 cm


ISBN: 978-3-86964-090-7 | Preis: 48,00 €

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News, Termine:

08.11.2014

Ausstellung

8. November 2014 – 22. Februar 2015: »Das nackte Leben. Bacon, Freud, Hockney und andere – Malerei in London 1950–80«, Gruppenausstellung im wiedereröffneten LWL-Museum für Kunst und Kultur, Domplatz 10, 48143 Münster. Zur Lektüre empfohlen sei unser Buch »Francis Bacon. Ein Malerleben in Texten und Interviews«.

 

27.09.2014

Ausstellung

27. September 2014 – 4. Januar 2015: »Florine Stettheimer«, Ausstellung der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, Luisenstr. 33, 80333 München. Inspiration hierzu bietet unser Buch »Die Puppen von New York. Der Salon der Familie Stettheimer«.

 

25.09.2014

Ausstellung

25. September 2014 – 4. Januar 2015: »August Macke und Franz Marc. Eine Künstlerfreundschaft«, Ausstellung im Kunstmuseum Bonn, Friedrich-Ebert-Allee 2, 53113 Bonn. Diese Ausstellung wird anschließend im Münchner Lenbachhaus zu sehen sein (28. Januar – 3. Mai 2015), Luisenstr. 33, 80333 München. Allen Liebhabern Mackes Kunst sei unser Buch »Eine himmelstürmende Liebe. August Macke und seine Frau Elisabeth« empfohlen.