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Parthas Verlag Berlin - aktuelle Buchempfehlungen

cover: Cézanne – Zola

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Dino Heicker

Cézanne – Zola

 

Seit ihrer Schulzeit in Aix-en-Provence verband Émile Zola und Paul Cézanne ein tiefe Freundschaft. Als Émile nach Paris zog, begannen die beiden sich ausführliche Briefe zu schreiben. Der Maler wurde Trauzeuge auf der Hochzeit des Romanciers; Zola revanchierte sich als Briefbote in Liebesdingen. Doch dann belasteten der Erfolg Zolas und die mangelnde Anerkennung von Cézannes Werk die Beziehung der beiden zunehmend. Als der große Schriftsteller einen Roman schrieb, in dem sich der avantgardistische Maler ungünstig porträtiert glaubte, kam es schließlich zum Bruch.
Der nun vollständig in neuer deutscher Übersetzung vorgelegte Briefwechsel ge­stattet einen einzigartigen Einblick in eine große Männerfreundschaft, die neben der Literatur und Malerei auch ganz alltägliche Ereignisse zum Thema hat. Eingebettet in einen biografischen Essay, der die Lebensläufe beider Küns­tler in den Blick nimmt, ist dieses Buch ein einmaliges Zeugnis vom Wachsen und Ver­gehen einer Freundschaft zweier Persönlichkeiten, die das 19. Jahrhundert in Frankreich entscheidend prägten.

 

Aus dem Französischen von Dino Heicker und Alexandre Pateau, 352 Seiten, mit ca. 40 s/w-Abbildungen, Hardcover mit Schutzumschlag, 12,5 x 20,5 cm

 

ISBN: 978-3-86964-054-9 | Preis: 24,80 €

cover: Manet, ein Streit und die Geburt der modernen Malerei

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Dino Heicker

Manet, ein Streit und die Geburt der modernen Malerei

 

Besucher, die heute im Pariser Musée d’Orsay vor dem Gemälde der Olympia stehen, können sich vermutlich nicht vorstellen, dass es 1865, als es erstmals im Pariser Salon zu sehen war, einen der größten Skandale in der Geschichte der Kunst auslöste. Gleich bei der Eröffnung setzte ein Sturm der Entrüstung ein, der sich nicht nur auf das Dargestellte bezog – nie zuvor hatte es jemand gewagt, ein stadtbekanntes Modell lebensnah darzustellen –, sondern explizit auch auf die Maltechnik. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Darstellung einer nackten Frau als »Venus« oder »Nymphe« stets an den antiken Mythos geknüpft, die Haut war makellos und ohne Schatten, nun regte man sich über »schmutzige Hände« auf. Malerkollegen wie Gustave Courbet ergingen sich in hämischen Worten über das Bild und alles, was Rang und Namen hatte, bezog Stellung – meist gegen das Werk. Immerhin machte sich Émile Zola öffentlich stark für den Maler. Einer von wenigen, die das Potenzial des Bildes erkannten, war Julius Meier-Graefe, der Manet zum »unbestrittenen Führer seiner Generation« erklärte.
Dino Heicker präsentiert uns die Chronik des Skandals, der einen Wendepunkt in der Geschichte der Malerei markiert, höchst lebendig anhand der Stimmen zahlreicher Zeitzeugen.

 

191 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, 12,5 x 20,5 cm

 

ISBN: 978-3-86964-099-0 | Preis: 19,90 €

cover: Gestatten Magritte

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Patricia Allmer

Gestatten Magritte

 

Magrittes Mutter nimmt sich 1912 das Leben, ein Ereignis, dass zu einem immer wiederkehrenden Motiv seiner Bilder werden soll. Mit der Malerei hat der junge Mann keinen leichten Weg gewählt. Magritte schlägt sich als Musterzeichner in einer Tapetenfabrik durch, später als Plakatzeichner – da hat er schon mit der zwei Jahre jüngeren Georgette eine Familie gegründet. Erst als er einen Vertrag mit der Galerie »Le Centaure« abschließt, kann er sich vollständig der Kunst widmen. Zu dieser Zeit entsteht auch sein erstes surrealistisches Bild: »Der verlorene Jockey«. Magritte freundet sich mit André Breton, Joan Miró, Hans Arp und später auch Salvador Dalí an, wobei es immer wieder zu Streitigkeiten und Zerwürfnissen kommt. 1947 stellt Magritte zum ersten Mal in New York aus, 1956 gewinnt er den Guggenheim-Preis für Belgien. Mit Vorwürfen des Ausverkaufs seiner Kunst konfrontiert, stirbt Magritte am 15. August 1967 in seiner Brüsseler Wohnung. Das letzte Bild bleibt unvollendet.
René Magrittes künstlerisches Schaffen gilt als einer der wichtigsten Beiträge zum Surrealismus. Mit Werken wie »Das ist keine Pfeife« oder »Der Verrat der Bilder« möchte Magritte die Grenzen zwischen Kunst und Wirklichkeit aufzeigen, mit »Die verbotene Reproduktion«, das Unerwartete im scheinbar Vertrauten sichtbar machen.
Neben einer Auswahl der großen Werke Magrittes finden sich in diesem Buch eindrückliche Illustrationen von Iker Spozio.

 

80 Seiten, durchgängig farbige Abb., Paperback, 17 x 22 cm


ISBN: 978-3-86964-114-0 | Preis: 14,90 €

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