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Parthas Verlag Berlin - aktuelle Buchempfehlungen

cover: Die Ottonen und das Konzept eines vereinten Europa

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Robert F. Barkowski

Die Ottonen und das Konzept eines vereinten Europa

 

Die Epoche der Ottonen (919–1024 n. Chr.) wurde von herausragenden Persönlichkeiten geprägt, die sich mit hohem Einsatz darum bemühten, Staatsgebilde zu konstruieren, die mit einer zentralen Macht eine politische, administrative, kulturelle und religiöse Einheit garantieren konnten: Alfred der Große, Hugo Capet, Harald Blauzahn, Mieszko I. und sein Sohn Bolesław I. Chrobry, Stefan I., die Großfürsten in Russland und die Ottonen.

Die Ottonen schufen ein viele Völker vereinendes Reich. Die Dynastie wurde nach dem ersten Kaiser dieses Geschlechts, Otto dem Großen, benannt und endete mit dem Urenkel Heinrichs I., Otto III., der keine Nachkommen hinterließ. Auf ihn folgte Heinrich II., der kein Ottone war, aber als Urenkel Heinrichs I. ein Liudolfinger. Die ottonische Epoche erlebte neben der geopolitischen Konsolidierung Europas vor allem eine Blüte der Künste und Wissenschaft. Die Geschichte der Ottonen, ihre Taten, ihr Wirken und ihre Hinterlassenschaft wurden im 19. Jahrhundert von nationalistischen Romantikern und im 20. Jahrhundert von den Nationalsozialisten ausgeschlachtet und ungeachtet der historischen Fakten und Tatsachen für ihre jeweiligen Zwecke manipuliert.

Heute, 1000 Jahre später, sind die Europäer wieder dabei, sich zu organisieren. Europas Völker suchen nach einer Einheit, nach einer engeren wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Verbindung – und ein Blick zurück in die ottonische Epoche zeigt, wie einst ein Staatenbund ohne nationale Dominanz und ökonomische Arroganz gebildet wurde.

 

Erschienen am 1.09.2014

 

144 Seiten, durchgehend farbig illustriert, Paperback, 13,0 x 19,0 cm

ISBN: 978-3-86964-073-0 | Preis: 12,80 €

cover: Der Nazi und der Kunstfälscher

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Edward Dolnick

Der Nazi und der Kunstfälscher

 

Edward Dolnick beleuchtet die Geschichte des holländischen Kunstfälschers Han van Meegeren, der in den 1930er-Jahren mehrere Bilder schuf, die er als Werke Vermeers ausgab und teuer verkaufte. Zu den Kunden zählten auch das renommierte Museum Bojimans van Beuningen und der kunstversessene nationalsozialistische Reichsmarschall Hermann Göring. Geschickt verwebt der Autor die Betrugshandlung mit Exkursen zur Zeitgeschichte, detaillierten Schilderungen des Fälscherhandwerks und erhellenden Passagen über die Funktionsweisen des Kunstmarktes. Die Frage, die ihn dabei umtreibt und die er schlüssig beantwortet, lautet: Wie war es technisch wie psychologisch möglich, dass ein mittelprächtiger Maler einige der bekanntesten Kunstkenner gleich mehrfach narren konnte. Der Fall van Meegeren zeichnet sich durch filmreife Dramatik aus, denn der Fälscher muss, nachdem ein Verkauf an Göring nach Kriegsende bekannt wird, die Falschheit des vermeintlichen Vermeers beweisen, um der Todesstrafe zu entgehen: Unter Aufsicht malt er als Beweis seiner Unschuld einen weiteren »Vermeer«.

 

Aus dem Amerikanischen von Dominik Fehrmann, 288 Seiten, mit s/w- und 30 farbigen Abbildungen, Hardcover mit Schutzumschlag, 15,5 x 21,5 cm

 

ISBN: 978-386964-082-2 | Preis: 29,80 €

cover: »Alles ist nichts gegen Rom«

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Evelyn Fertl

»Alles ist nichts gegen Rom«

 

Rom zieht seit Jahrhunderten Besucher aus aller Welt in seinen Bann. Dass deren Erlebnisse und Beobachtungen in der »Ewigen Stadt« sich trotz eines zeitlich erheblichen Abstands unglaublich ähneln können, belegt Evelyn Fertl mit diesem Künstlerbuch eindrucksvoll. Sie zog in den Jahren 2007 bis 2014 mit mehreren alten analogen Spiegelreflexkameras durch die Museen, Straßen und Plätze der historischen Altstadt und fing in zahlreichen Schwarz-Weiß-Fotos Augenblicke ein, die in jedem Romkenner lebhafte Erinnerungen wachrufen. Ihren Bildern hat sie Zitate von Rombesuchern vergangener Jahrhunderte gegenübergestellt, die uns die Kontinuitäten des römischen Alltags mit Charme und bisweilen erfrischend direkt vor Augen führen. Auf diese Weise bietet sich dem Leser eine interessante Kombination aus zeitgenössischer Schwarz-Weiß-Fotografie sowie Reiseliteratur vergangener Zeiten.

 

»Man könnte hier zwei oder drei Jahre bleiben und doch täglich etwas Neues lernen. Es ist das größte Museum der Welt, alle Jahrhunderte haben irgend etwas darin zurückgelassen.« – Hippolyte Taine, Reise in Italien, 1864

 

128 Seiten, 57 s/w-Abbildungen, Flexicover, 16 x 19 cm

 

ISBN: 978-3-86964-092-1 | Preis: 19,80 €

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News, Termine:

08.11.2014

Ausstellung

8. November 2014 – 22. Februar 2015: »Das nackte Leben. Bacon, Freud, Hockney und andere – Malerei in London 1950–80«, Gruppenausstellung im wiedereröffneten LWL-Museum für Kunst und Kultur, Domplatz 10, 48143 Münster. Zur Lektüre empfohlen sei unser Buch »Francis Bacon. Ein Malerleben in Texten und Interviews«.

 

27.09.2014

Ausstellung

27. September 2014 – 4. Januar 2015: »Florine Stettheimer«, Ausstellung der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, Luisenstr. 33, 80333 München. Inspiration hierzu bietet unser Buch »Die Puppen von New York. Der Salon der Familie Stettheimer«.

 

25.09.2014

Ausstellung

25. September 2014 – 4. Januar 2015: »August Macke und Franz Marc. Eine Künstlerfreundschaft«, Ausstellung im Kunstmuseum Bonn, Friedrich-Ebert-Allee 2, 53113 Bonn. Diese Ausstellung wird anschließend im Münchner Lenbachhaus zu sehen sein (28. Januar – 3. Mai 2015), Luisenstr. 33, 80333 München. Allen Liebhabern Mackes Kunst sei unser Buch »Eine himmelstürmende Liebe. August Macke und seine Frau Elisabeth« empfohlen.