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Parthas Verlag Berlin - aktuelle Buchempfehlungen

cover: Auf den Spuren versunkener Kulturen

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Brian Fagan (Hg.)

Auf den Spuren versunkener Kulturen

 

Die Menschen des Mittelalters wussten so gut wie nichts über ihre Vorfahren, erst im 19. Jahrhundert begannen wir uns eine detailliertere Vorstellung von der langen Geschichte der Menschheit zu machen. Doch wer waren diese emsigen Forscher und Abenteurer, die uns die Augen über unsere Vergangenheit öffneten und den Ursprung aller Menschen in Afrika verorteten? Dieser prächtig ausgestattete Bildband beleuchtet das Leben und Wirken von 70 herausragenden Archäologen, die in vielfältiger Weise zu unserem heutigen Wissen über 2,5 Millionen Jahre Menschheitsgeschichte beigetragen haben. Die Entzifferung der ägyptischen Hieroglyphen durch Champollion, Heinrich und Sophia Schliemanns Ausgrabungen in Troja oder auch Howard Carters Entdeckung des Tutanchamun-Grabs gehören zu den berühmtesten in diesem Buch vorgestellten Entdeckungen.

Von renommierten Wissenschaftsautoren in aufschlussreicher und auch für Laien verständlicher Art und Weise verfasst, erzählen die Porträts von bahnbrechenden Pionierleistungen und abenteuerlichen Entdeckungsreisen um die ganze Welt. Die mitunter recht abgelegenen Fundorte und ihr archaischer Zauber werden mittes zahlreicher Abbildungen und historischer Aufnahmen veranschaulicht. So entsteht ein umfassendes Panorama der Geschichte der Archäologie, das dem Leser sowohl einen Eindruck vom wissenschaftlichen Fortschritt als auch von der Faszination für die frühen Hochkulturen vermittelt.

 

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Aus dem Englischen von Dominik Fehrmann, 304 Seiten, mit ca. 200 meist farbigen Abbildungen, Hardcover mit Schutzumschlag, 19,5 x 25,5 cm


ISBN: 978-3-86964-090-7 | Preis: 48,00 €

cover: Shocking Life

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Elsa Schiaparelli

Shocking Life

 

Elsa Schiaparelli (1890–1973), die Surrealistin unter den Modeschöpfern, erzählt ihr aufregendes Leben. An der Seite von Picabia, Dalí und Picasso entwarf sie Mode für Kundinnen wie Greta Garbo, Joan Crawford und Mae West. Geboren wurde sie 1890 als Tochter eines Orientalisten in Rom. Hier wuchs sie behütet auf, bis sie den Theosophen Wilhelm de Wendt de Kerlor heiratete und mit ihm 1909 nach Amerika ging. 1922 kehrte sie mit einer Tochter nach Europa zurück, zog nach Paris, in die Stadt der Künstler, und revolutionierte von hier aus die Modewelt. Zu ihren berühmtesten Kreationen zählt neben einigen avantgardistischen Kopfbedeckungen das sogenannte Diana-Dekolleté; sie machte den Reißverschluss salonfähig und sorgte dafür, dass »Shocking Pink« getragen wurde. Als erste Modeschöpferin entwickelte sie zahlreiche Accessoires, darunter ein Parfüm namens »Shocking«, das in einem Flakon in Form einer Schneiderpuppe abgefüllt war.

Ihre Autobiografie lässt uns nicht nur Schiaparellis aufregendes Leben nachempfinden, sondern offenbart uns auch eine emanzipierte und mutige Frau, die sich trotz zweier Weltkriege niemals aus der Bahn werfen ließ. Nie verlor sie ihren Sinn für Humor, niemals den Blick für das Wesentliche. Aufgeschlossen und mit einem gewissen Spleen, dabei frei von Arroganz oder Eitelkeit, gilt sie bis heute als eine der schillerndsten Persönlichkeiten der Modewelt.

 

Jetzt lieferbar!

 

352 Seiten, mit ca. 40 s/w-Abbildungen, Flexicover, 19,5 x 12 cm

 

ISBN: 978-3-86964-084-6 | Preis: 19,80 €

cover: Die Ottonen und das Konzept eines vereinten Europa

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Robert F. Barkowski

Die Ottonen und das Konzept eines vereinten Europa

 

Die Epoche der Ottonen (919–1024 n. Chr.) wurde von herausragenden Persönlichkeiten geprägt, die sich mit hohem Einsatz darum bemühten, Staatsgebilde zu konstruieren, die mit einer zentralen Macht eine politische, administrative, kulturelle und religiöse Einheit garantieren konnten: Alfred der Große, Hugo Capet, Harald Blauzahn, Mieszko I. und sein Sohn Bolesław I. Chrobry, Stefan I., die Großfürsten in Russland und die Ottonen.

Die Ottonen schufen ein viele Völker vereinendes Reich. Die Dynastie wurde nach dem ersten Kaiser dieses Geschlechts, Otto dem Großen, benannt und endete mit dem Urenkel Heinrichs I., Otto III., der keine Nachkommen hinterließ. Auf ihn folgte Heinrich II., der kein Ottone war, aber als Urenkel Heinrichs I. ein Liudolfinger. Die ottonische Epoche erlebte neben der geopolitischen Konsolidierung Europas vor allem eine Blüte der Künste und Wissenschaft. Die Geschichte der Ottonen, ihre Taten, ihr Wirken und ihre Hinterlassenschaft wurden im 19. Jahrhundert von nationalistischen Romantikern und im 20. Jahrhundert von den Nationalsozialisten ausgeschlachtet und ungeachtet der historischen Fakten und Tatsachen für ihre jeweiligen Zwecke manipuliert.

Heute, 1000 Jahre später, sind die Europäer wieder dabei, sich zu organisieren. Europas Völker suchen nach einer Einheit, nach einer engeren wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Verbindung – und ein Blick zurück in die ottonische Epoche zeigt, wie einst ein Staatenbund ohne nationale Dominanz und ökonomische Arroganz gebildet wurde.

 

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144 Seiten, durchgehend farbig illustriert, Paperback, 13,0 x 19,0 cm

ISBN: 978-3-86964-073-0 | Preis: 12,80 €

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News, Termine:

27.09.2014

Ausstellung

27. Sept. 2014 – 4. Jan. 2015: »Florine Stettheimer«, Ausstellung der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, Luisenstr. 33, 80333 München. Inspiration hierzu bietet unser Buch »Die Puppen von New York. Der Salon der Familie Stettheimer«.

 

25.09.2014

Ausstellung

25. Sept. 2014 – 4. Jan. 2015: »August Macke und Franz Marc. Eine Künstlerfreundschaft«, Ausstellung im Kunstmuseum Bonn, Friedrich-Ebert-Allee 2, 53113 Bonn. Diese Ausstellung wird anschließend im Münchner Lenbachhaus zu sehen sein (28. Jan. – 3. Mai 2015), Luisenstr. 33, 80333 München. Allen Liebhabern Mackes Kunst sei unser Buch »Eine himmelstürmende Liebe. August Macke und seine Frau Elisabeth« empfohlen.

 

23.08.2014

Ausstellung

23. Aug. – 16. Nov. 2014: »Sophie Taeuber-Arp. Heute ist Morgen«, Ausstellung im Aargauer Kunsthaus, Aargauerplatz, 5001 Aarau, Schweiz. Zur Lektüre empfohlen sei unser Buch »Handwerk und Avantgarde. Das Leben der Künstlerin Sophie Taeuber-Arp«.