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Parthas Verlag Berlin - aktuelle Buchempfehlungen

cover: Der Nazi und der Kunstfälscher

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Edward Dolnick

Der Nazi und der Kunstfälscher

 

Edward Dolnick beleuchtet die Geschichte des holländischen Kunstfälschers Han van Meegeren, der in den 1930er-Jahren mehrere Bilder schuf, die er als Werke Vermeers ausgab und teuer verkaufte. Zu den Kunden zählten auch das renommierte Museum Bojimans van Beuningen und der kunstversessene nationalsozialistische Reichsmarschall Hermann Göring. Geschickt verwebt der Autor die Betrugshandlung mit Exkursen zur Zeitgeschichte, detaillierten Schilderungen des Fälscherhandwerks und erhellenden Passagen über die Funktionsweisen des Kunstmarktes. Die Frage, die ihn dabei umtreibt und die er schlüssig beantwortet, lautet: Wie war es technisch wie psychologisch möglich, dass ein mittelprächtiger Maler einige der bekanntesten Kunstkenner gleich mehrfach narren konnte. Der Fall van Meegeren zeichnet sich durch filmreife Dramatik aus, denn der Fälscher muss, nachdem ein Verkauf an Göring nach Kriegsende bekannt wird, die Falschheit des vermeintlichen Vermeers beweisen, um der Todesstrafe zu entgehen: Unter Aufsicht malt er als Beweis seiner Unschuld einen weiteren »Vermeer«.

 

Aus dem Amerikanischen von Dominik Fehrmann, 288 Seiten, mit s/w- und 30 farbigen Abbildungen, Hardcover mit Schutzumschlag, 15,5 x 21,5 cm

 

ISBN: 978-386964-082-2 | Preis: 29,80 €

cover: Die Ottonen und das Konzept eines vereinten Europa

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Robert F. Barkowski

Die Ottonen und das Konzept eines vereinten Europa

 

Die Epoche der Ottonen (919–1024 n. Chr.) wurde von herausragenden Persönlichkeiten geprägt, die sich mit hohem Einsatz darum bemühten, Staatsgebilde zu konstruieren, die mit einer zentralen Macht eine politische, administrative, kulturelle und religiöse Einheit garantieren konnten: Alfred der Große, Hugo Capet, Harald Blauzahn, Mieszko I. und sein Sohn Bolesław I. Chrobry, Stefan I., die Großfürsten in Russland und die Ottonen.

Die Ottonen schufen ein viele Völker vereinendes Reich. Die Dynastie wurde nach dem ersten Kaiser dieses Geschlechts, Otto dem Großen, benannt und endete mit dem Urenkel Heinrichs I., Otto III., der keine Nachkommen hinterließ. Auf ihn folgte Heinrich II., der kein Ottone war, aber als Urenkel Heinrichs I. ein Liudolfinger. Die ottonische Epoche erlebte neben der geopolitischen Konsolidierung Europas vor allem eine Blüte der Künste und Wissenschaft. Die Geschichte der Ottonen, ihre Taten, ihr Wirken und ihre Hinterlassenschaft wurden im 19. Jahrhundert von nationalistischen Romantikern und im 20. Jahrhundert von den Nationalsozialisten ausgeschlachtet und ungeachtet der historischen Fakten und Tatsachen für ihre jeweiligen Zwecke manipuliert.

Heute, 1000 Jahre später, sind die Europäer wieder dabei, sich zu organisieren. Europas Völker suchen nach einer Einheit, nach einer engeren wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Verbindung – und ein Blick zurück in die ottonische Epoche zeigt, wie einst ein Staatenbund ohne nationale Dominanz und ökonomische Arroganz gebildet wurde.

 

Erschienen am 1.09.2014

 

144 Seiten, durchgehend farbig illustriert, Paperback, 13,0 x 19,0 cm

ISBN: 978-3-86964-073-0 | Preis: 12,80 €

cover: Erinnerungen eines Kunsthändlers

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Ambroise Vollard

Erinnerungen eines Kunsthändlers

 

Der Galerist Ambroise Vollard (1866–1939) stieg zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu einer der führenden Persönlichkeiten im Pariser Kunsthandel auf. Maßgeblich förderte er die Kunst der Avantgarde: Als einer der ersten organisierte er Einzelausstellungen von Cézanne, van Gogh und Matisse, er präsentierte Werke der »Nabis« und unterstützte junge Maler wie Derain und Rouault. In seinen Memoiren schildert er nicht nur seinen Werdegang, sondern lässt uns teilhaben an seinen Erlebnissen mit zahlreichen Malern, Sammlern und Literaten seiner Zeit. Unterhaltsam legt er deren Ansichten und Marotten offen und gewährt zugleich einen kenntnisreichen Einblick in die Entwicklung der modernen Malerei. Große Ambitionen bewies er zudem als Verleger und Autor. Künstler wie Bonnard, Renoir und Toulouse-Lautrec illustrierten seine Ausgaben und machten sie zu Schmuckstücken der Buchgestaltung.

 

»Was für ein schöner Beruf, Kunsthändler zu sein und sein Leben inmitten solcher Herrlichkeiten zu verbringen.« – Ambroise Vollard

 

Ausstellungshinweis:

 

26. September 2014 – 18. Januar 2015: »Manet, Cézanne, van Gogh – aus aller Welt zu Gast«, Ausstellung der Kunsthalle Mannheim, Friedrichsplatz 4, 68165 Mannheim

 

8. November 2014 – 1. Februar 2015: »Degas. Klassik und Experiment«, Einzelausstellung der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe, Hans-Thoma-Straße 2–6, 76133 Karlsruhe

 

296 Seiten, mit 23 s/w-Abbildungen und einem Farbteil, Halbleineneinband, 15,5 x 24,5 cm

 

ISBN: 978-3-86964-089-1 | Preis: 29,80 €

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News, Termine:

28.01.2015

Ausstellung

28. Januar – 3. Mai 2015: »August Macke und Franz Marc. Eine Künstlerfreundschaft«, Ausstellung in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, Luisenstr. 33, 80333 München. Allen Liebhabern Mackes Kunst sei unser Buch »Eine himmelstürmende Liebe. August Macke und seine Frau Elisabeth« empfohlen.

 

12.12.2014

Ausstellung

12. Dezember 2014 – 15. März 2015: »Sophie Taeuber-Arp – Heute ist Morgen«, Ausstellung in der Kunsthalle Bielefeld, Artur-Ladebeck-Str. 5, 33602 Bielefeld. Inspiration hierzu bietet unser Buch »Handwerk und Avantgarde. Das Leben der Künstlerin Sophie Taeuber-Arp«.

 

08.11.2014

Ausstellung

8. November 2014 – 22. Februar 2015: »Das nackte Leben. Bacon, Freud, Hockney und andere – Malerei in London 1950–80«, Gruppenausstellung im wiedereröffneten LWL-Museum für Kunst und Kultur, Domplatz 10, 48143 Münster. Zur Lektüre empfohlen sei unser Buch »Francis Bacon. Ein Malerleben in Texten und Interviews«.